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Wie seid ihr zum Schreiben gekommen?
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Rock Man Zero





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PostPosted: Tue, 5. May 15, 19:39    Post subject: Wie seid ihr zum Schreiben gekommen? Reply with quote Print

Ich bezweifle mal, dass ich hier eine breit gefächerte Antwort von vielen Autoren bekommen, da die meisten Schreibenden sich aus dem Forum zurück gezogen haben.

Nichts desto trotz bin ich neugierig zu erfahren, wie ihr zum Schreiben gekommen seid. Was hat euch dazu gebracht? Wie seid ihr inspiriert worden? Wie seid ihr eingestiegen?


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Boro Pi
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PostPosted: Thu, 7. May 15, 16:06    Post subject: Reply with quote Print

Ich bin übers Lesen zum Schreiben gekommen. Ich hatte das Pech mit Legasthenie auf die Welt zu kommen und war daher noch in der dritten Klasse nicht in der Lage, meinen eigenen Namen korrekt zu schreiben. Der einzige Weg heraus war der, meinem zu dieser Aufgabe an sich nicht geschaffenen Gehirn die korrekten Schreibweisen von Wörtern mit sturer Routine einzuprügeln. Ich musste lesen, lesen, lesen, damit irgendwann tief in meinen Synapsen die triviale Tatsache eingespeichert wurde, dass man 'Busfahrkarte' nicht 'Sbufrahkatre' schreiben kann, obwohl es sich um die selben Buchstaben handelt. Also wurde ich von allen Seiten angehalten zu lesen und mit Bücher überhäuft. Mein Glück war, dass mir Lesen Spaß machte. Sonst hätte ich vermutlich irgendwann gegen dieses allgegenwärtige "Du musst lesen!" rebelliert und mich selbst um den Lerneffekt gebracht.

Aber natürlich schult das beständige Lesen von Geschichten nicht nur das Verständnis richtiger Schreibweisen, sondern auch die Fantasie. Insofern war es nicht überraschend, dass ich mir auch immer wieder selber Geschichten ausdachte. Und sobald ich dazu in der Lage war, habe ich auch recht bald angefangen, diese schriftlich zu fixieren. Das älteste, was ich davon noch habe, ist ein für mich heute schwer entzifferbares 'Drehbuch' für eine Star-Wars-Persiflage, die ich mit meinen Stofftieren nachgespielt habe. Ich muss damals etwa zwölf gewesen sein.

Danach habe ich immer wieder etwas geschrieben: Gedichte, Kurzgeschichten, Persiflagen. Als ich siebzehn war, lasen wir im Englischunterricht einen Roman über die Titanic. Eine Szene darin war der Tod des Ingenieurs. In der Klausur sollten wir diese Szene nacherzählen. Ich mochte die Szene, so wie sie im Buch war, nicht sonderlich, zwei banale Absätze, in denen ein Erzähler berichtet, wie der Typ da steht, nachdenkt, was ob er etwas falsch gemacht hat, und naja ertrinkt. In der Klausur habe ich die Szene dann so geschrieben, wie sie mir gefallen hätte. Seine Perspektive. Vier DinA4-Seiten Verzweiflung, Panik, Selbstvorwürfe, durchmischt von hoffnungslosen und irrationalen Versuche zu Entkommen, technischen Überlegungen über das Schiff und natürlich einer detaillierten Schilderung des ringsherum gnadenlos ansteigenden Wassers. Kulminierend in ein dramatisches Ende: "The Water reached his mouth. So bloody little changes would have avoided this. If I had added just one more inch to the hull. He felt the water filling his lungs. If I had raised the float chambers just some more feet. His lungs bursted. If..." (Ja, unvollständige Sätze mit drei Punkte mochte ich schon immer Rolling Eyes ) Mein Englisch-Lehrer gab mir die Klausur fast schon mit einem Ausdruck von Ehrfurcht zurück und sagte: "Du bist genial."

Meinen ersten Versuch, einen Roman anzugehen, wagte ich mit neunzehn. Er hatte den Arbeitstitel "Republik Mars" und war - so naiv/größenwahnsinnig war ich - als Fünfteiler ausgelegt, ist aber nie über vier nicht sonderlich gute Kapitel hinausgekommen. Einige Jahre später, zum Beginn des neuen Jahrtausend, bot mir dieses damals noch recht neuartige Gebilde 'Internet' ganz neue Möglichkeiten, ein Publikum zu erreichen. In dieser Zeit war ich ein großer Fan von X-Tension und so wie ich über alles mögliche schrieb, schrieb ich denn dann auch mal eine X-Geschichte. Dieses Forum gab es zu dieser Zeit noch nicht, dafür aber schon Fanseiten, wo ich meine Geschichte veröffentlichen konnte. Und ich bekam Feedback. Ich machte erstmals die schöne Erfahrung, dass völlig wildfremde Leute mein Geschreibsel lasen und gut fanden. Also habe ich damit weiter gemacht.

Boro Pi


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Rock Man Zero





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PostPosted: Thu, 7. May 15, 19:31    Post subject: Reply with quote Print

Kannst du mir sagen, wie der Handlungsstrang von 'Republik Mars' sein sollte?

Ich habe auch schon überlegt, ob ich mich nicht mal an einen Text wagen sollte. Aber ich habe das Problem, dass ich einfach nicht weiß, wie ich beim Schreiben einsteigen sollte. Einfach hinsetzen und los tippen?

Eine Freundin von mir schreibt ebenfalls und ihr Einstieg erfolgte über ein Rollenspiel. Nicht Tabletop oder LARP, sondern ein RPG, das über ein Forum gespielt wird. Die Idee finde ich sehr ansprechend. Vor allem, da dort Texte nicht all zu lang sein müssen. Wie heißt es doch? Klein aber fein. Very Happy

Eine Freundin der Freundin (hoffentlich wird es nicht komplizierter) hatte die Idee, dass ich mich in eine Gruppenarbeit einfügen sollte. Ich sollte bei einer Geschichte mitwirken und dort ein Kapitel verfassen. Wenn ich mich das nicht traue, dann sollte ich wenigstens die Geschichte durchlesen und kommentieren, was ich wo anders machen würde oder selber noch Ideen hinzufügen. Klingt auch nicht verkehrt.

Möglichkeiten zum Einsteigen gibt es wohl einige.
Ich glaube, ich müsste einfach mal ausprobieren, was mir liegen könnte.


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Boro Pi
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PostPosted: Thu, 7. May 15, 22:38    Post subject: Reply with quote Print

Rock Man Zero wrote:
Kannst du mir sagen, wie der Handlungsstrang von 'Republik Mars' sein sollte?

Hmm, lange her. Soweit ich es noch zusammen bekomme, war es so:
1. Teil: Zu Beginn des 23. Jahrhunderts hat die Menschheit unter Federführung der UN begonnen den Mars zu besiedeln (Terraforming läuft zu diesem Zeitpunkt schon ca. 150 Jahre) und auch einige Vorposten im Asteroidengürtel errichtet. Mitte des Jahrhunderts (Beginn der Handlung) steht die Infrastruktur dieser Kolonien weitestgehend, sie haben jedoch nur eine recht rudimentäre Selbstverwaltung. Plötzlich bricht der Kontakt mit der Erde ab. Niemand weiß so recht, was passiert ist, aber angesichts der letzten Nachrichten, geht man von einem atomaren Krieg aus. Abgeschnitten von der UN wird eine eigene Regierung erforderlich, die Republik Mars wird ausgerufen mit dem bisherigen Gouverneur als Interims-Präsidenten. In dieser angespanten Lage entdeckt man ein außerirdisches Raumschiff im Orbit des Mars. Der Versuch einer Kontaktaufnahme scheitert an der Sprachbarriere. Der zeitliche Zusammenfall des Erscheinen der Fremden und der unklaren Situation auf der Erde, lässt Theorien über eine außerirdische Invasion aufkommen. Das fremde Schiff wird soweit möglich untersucht, man landet mit einem Space-Shuttle Nachfolger sogar auf dessen Hülle und nimmt Proben. Anschließend wird es beschossen, obwohl die Erkunder [die Protagonisten] von der Friedfertigkeit der Fremden ausgehen. Doch inzwischen haben die Hardliner das Sagen. Nach dem Beschuss zieht sich das fremde Schiff zurück, was als großer Sieg der Menschheit propagiert wird. Nur am Rande erwähnt wird, dass man anhand der Proben die Herkunft des Raumschiffes festzustellen versucht, um eine Geheimwaffe dorthin zu entsenden (Reisedauer Jahrzehnte).
2. Teil: Die Republik Mars weitet ihren Herrschaftsbereich über die Vorposten im Asteroidengürtel aus. Die Interimsregierung ist inzwischen schon mehrere Jahre im Amt, gestützt auf Notstandsgesetze und in der Bevölkerung murrt man, wann es in der Republik denn mal Wahlen gäbe. Unsere Protagonisten (die gleichen wie in Teil Eins) wundern sich derweil mehr darüber, dass sie trotz des immensen Ausbaus der Raumflotte immer seltener auf Mission entsandt werden. Überhaupt kommt ihnen der Verdacht, dass die Flotte unter politischen Gesichtspunkten personell umstrukturiert wird. Und man munkelt von einer geheimen Einheit, deren Aufgabe unklar bleibt. Sie forschen auf eigene Faust nach und sehen sich bald auf der Abschussliste höherer Stellen - und eben jener geheimen Einheit. Gejagt fliehen sie in die Ödnis der Marswüsten, wo sie sich in Höhlen verstecken, um unterzutauchen. Dabei stoßen sie auf eine geheime Basis der Außerirdischen, denen sie schon im ersten Teil begegnet sind. Von diesen werden sie gefangen gesetzt und untersucht. Ziel dieser Versuche seitens der Fremden ist es, die Strukturen menschlicher Kommunikation zu begreifen und so beginnen beide Seiten nach und nach, sich zu verstehen. Doch nun wird die Basis von den marsianischen Truppen entdeckt und attackiert. Obwohl sich die Außerirdischen den Menschen nun verständlich machen können, misstrauen diese ihren friedlichen Absichten und setzen die Angriffe fort, bis die Fremden einwilligen den Planeten vollständig zu räumen. Vorher lassen sie noch unsere Protagonisten frei, welche die Regierung längst für tot hält. Geschützt von dieser Anonymität setzen sie ihre Nachforschungen fort und decken schließlich auf, dass der Krieg auf der Erde inzwischen vorbei ist (und ohne außerirdische Intervention entstanden ist), die Regierung jedoch jede Kontaktaufnahme seitens der schwer gebeutelten Erde mit technischen Mitteln und sogar mit Waffengewalt unterbindet. Die Aufgabe der geheimen Einheit besteht nämlich darin, irdische Raumschiffe zu zerstören, die ihrerseits versuchen herauszufinden, warum seit dem Krieg der Kontakt mit den Kolonien zusammengebrochen ist. All das dient dazu, den Präsidenten uneingeschränkt und dauerhaft im Amt zu halten. Doch nun, da der Skandal publik wird, geht ein Aufschrei durch die Bevölkerung und einen Großteil der Flotte und nach einem kurzen, heftigen Bürgerkrieg wird der Diktator gestürzt.
3. Teil: Der Wiederaufbau der Erde ist im vollen Gange, erfordert jedoch immer mehr Ressourcen, zu deren Beschaffung die Menschheit noch tiefer ins Sonnensystem vordringt. Ins Zentrum des Interesses rücken z.B. die Wasservorräte des Jupitermondes Europa. Vom Mars aus wird eine Expedition dorthin entsandt. Mit dabei, unsere altbekannten Protagonisten. Bei der Erkundung des Mondes stößt man auf diverse Lebensformen, unter anderem große tintenfischähnliche Kreaturen [man beachte, dass ich damals die Boronen noch nicht kannte Wink]. Es entsteht ein Streit, ob und wieweit man das Ökosystem dieser Fremden Welt durch den Wasserabtransport schaden darf. Doch letztlich fällt die Entscheidung natürlich zugunsten der Erde, dessen Ökosystem schwere Schäden erlitten hat und eben auf dieses Wasser angewiesen ist. Die Frage ist also Ökosystem Erde oder Ökosystem Europa. Die Antwort fällt den wenigsten schwer. Radikale Umweltschützer kündigen nichtsdestotrotz an, gegen den gnadenlosen Raubbau an einer bisher unberührten Welt vorzugehen. Allerdings traut ihnen niemand zu, dorthin zu gelangen, weshalb die Drohungen zunächst nicht ernst genommen werden. Doch dann häufen sich auf Europa die Fälle von Sabotage an den Anlagen, ja es gibt sogar ungeklärte Todesfälle. Schließlich stellt man erstaunt fest, dass dies auf die Tintenfische zurückgeht und beginnt diese zu jagen. Seitens unserer Protagonisten regt sich dagegen jedoch Widerstand und sie versuchen zu beweisen, dass es sich um intelligente Lebewesen handelt, obwohl sie keinerlei materielle Zivilisation verfügen. Dies gelingt ihnen schließlich und der Wasserabbau auf Europa wird eingestellt. Und die Erde muss sich nach anderen Quellen umsehen.
4. Teil: Unsere bisherigen Protagonisten leben noch, sind aber schon alt. Ihre Kinder sind die Hauptakteure dieser Episode. Sie sind auserwählt an der ersten bemannten Mission außerhalb des Sonnensystems teilzunehmen. Ihr Ziel ist es, die Außerirdischen ausfindig zu machen, mit denen man in den Teilen 1 und 2 Kontakt hatte. Nicht ohne Grund, denn man erhofft sich von dort Hilfe für die noch immer angeschlagene Erde. Man reist in das Sternensystem, aus dem das Raumschiff von damals laut der Proben gekommen sein muss, trifft dort jedoch eine völlige andere Spezies an. Eine ziemlich kriegerische, die offenbar dieses System (eine Kolonie der bekannten Außerirdischen) kurz zuvor erobert und die Bevölkerung niedergemetzelt hat. Die menschliche Expedition wird nun hineingezogen in die sich überschlagenden Ereignisse des interstellaren Krieges zwischen den zwei fremden Spezies. Schließlich kommt es zu einer gewaltigen Raumschlacht in jenem System, das die Menschen zuerst erreicht hatten. Doch der Verlauf der Schlacht sieht schlecht aus. Die befreundete Spezies droht zu verlieren. Kurz vor ihrer Niederlage trifft unerwartet ein weiteres Raumschiff am Ort des Geschehens, das augenscheinlich menschlichen Ursprungs ist und zunächst niemand einordnen kann. Schließlich aber dämmert den Teilnehmer der Expedition, dass dies die einstmals gerüchtehalber entsandte Geheimwaffe sein muss. Und mit ihrer Hilfe können sie den Feinden so sehr schaden, dass man zwar nicht gewinnt, eine völlige Niederlage aber abwenden kann. Die Schlacht geht unentschieden aus und der Krieg bleibt in der Schwebe.
5. Teil: Im fünften Teil passiert sicherlich auch irgendwas. Laughing Ich weiß nicht mehr so genau. Ich glaube die feindlichen Außerirdischen haben inzwischen in den Menschen Verbündete ihrer Gegner erkannt, die technisch ziemlich rückständig sind und deswegen als leichte Beute erscheinen. Die primitive, aber effektvolle Waffe der Menschen, die ihnen in jener Schlacht einen so schweren Schlag versetzt hat, haben sie analysiert und Abwehrsysteme entwickelt. Sie müssen sie nicht mehr fürchten. Sie greifen also das Sonnensystem an, wo es zum finalen Schlagabtausch zwischen den drei Spezies kommt. Eventuell machen auch die Tintenfische mit, weiß nicht mehr. Überhaupt weiß ich hier gar nicht mehr, wie es dann weiter ging. Aber vermutlich, werden wir gewinnen... Laughing

Quote:
Ich habe auch schon überlegt, ob ich mich nicht mal an einen Text wagen sollte. Aber ich habe das Problem, dass ich einfach nicht weiß, wie ich beim Schreiben einsteigen sollte. Einfach hinsetzen und los tippen?

Einfach hinsetzen und los tippen funktioniert meisten nicht. Du schreibst dann vielleicht ein paar sinnvolle Kapitel, aber für gewöhnlich verpulverst Du dann fast alle Deine Ideen am Beginn der Geschichte und weißt irgendwann nicht mehr weiter. Es ist aufwändiger, aber sinnvoller, Dir vorher zumindest einen groben Plan zu erstellen. Wie lang soll Deine Geschichte werden und wieviele Kapitel soll sie haben. Dann kannst Du hingehen und die Geschehnissen der Handlung auf die Kapitel zu verteilen. Und erst wenn Du dann weißt, nicht nur was passieren soll, sondern auch wann (in welchem Kapitel) es passieren soll, kannst Du los tippen. Ein Vorteil daran ist, dass Du die Kapitel dann nicht zwingend hintereinander schreiben musst. Wenn Dir spontan zu einem davon nichts einfällt, gelingt Dir vielleicht trotzdem ein anderes.

Boro Pi


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PostPosted: Fri, 8. May 15, 00:09    Post subject: Reply with quote Print

Respekt. Wenn das 'nicht besonders gute Kapitel' sind, wie gut müssen dann gute Kapitel sein?
Zumal es tatsächlich interessant wäre, wie die Menschheit sich entscheiden würde, stünde sie tatsächlich vor dieser Wahl (dritter Teil).

Eine klitzekleine Widersprüchlichkeit ist mir aber dennoch aufgefallen: Wenn die Menschheit Terraforming beherrscht, wieso gibt es dann auf dem Mars Wüsten?


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PostPosted: Fri, 8. May 15, 09:09    Post subject: Reply with quote Print

Weil das Terraforming nach 150 Jahren noch nicht abgeschlossen ist. Abgesehen davon kann ein terraformierter Planet ja weiterhin Wüsten haben, die Erde tat ja schließlich auch welche.

Das waren übrigens nicht die Kapitel, sondern die Konzepte für die Handlung von fünf Romanen. Ausformuliert hatte ich damals nur ein ersten paar Kapitel von Teil Eins.

Boro Pi


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PostPosted: Fri, 8. May 15, 12:21    Post subject: Reply with quote Print

Boro Pi wrote:
Weil das Terraforming nach 150 Jahren noch nicht abgeschlossen ist. Abgesehen davon kann ein terraformierter Planet ja weiterhin Wüsten haben, die Erde tat ja schließlich auch welche.
Achso.
Boro Pi wrote:

Das waren übrigens nicht die Kapitel, sondern die Konzepte für die Handlung von fünf Romanen. Ausformuliert hatte ich damals nur ein ersten paar Kapitel von Teil Eins.

Boro Pi

Finde ich nichtsdestotrotz ziemlich gut geraten.

Ich habe bisher überhaupt gar nichts zu X gelesen, ich bin (Beschränkt durch die Leistung meines PCs) nicht über das Spielen von X² hinausgekommen. Gibts da iwo einen überblick welche Geschichte wann spielt und in welcher Form (Fanfiction/Roman)?


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PostPosted: Fri, 8. May 15, 12:27    Post subject: Reply with quote Print

HashtagMC wrote:
Gibts da iwo einen überblick welche Geschichte wann spielt und in welcher Form (Fanfiction/Roman)?

Gegenwärtig noch nicht. Es existiert bisher nur diese Übersicht, die nach Autoren sortiert ist. Ich bin aktuell dabei, sie zu überarbeiten. Dabei ist es u.a. auch in der Tat mein Plan, die X-Geschichten in Bezug auf die Spiele zeitlich zu sortieren. Aber ich habe nicht so viel Zeit, mich darum zu kümmern, ergo wird es noch etliche Wochen dauern, bis das erledigt sein wird.

Boro Pi


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Rock Man Zero





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PostPosted: Fri, 8. May 15, 19:54    Post subject: Reply with quote Print

Ich will dir dein Vorhaben nicht ausreden oder schlecht machen. Ganz im Gegenteil. Du hast meinen Respekt, dass du dir so viel aufbürden willst.
Aber ist das nicht etwas zu viel des Guten? Es gibt kaum noch Schreiber, und Kommentatoren finden sich auch nicht mehr ein. Wer weiß, wie viele Personen hier wirklich noch mitlesen. In meinen Augen wäre es sinnvoller die Liste zu aktualisieren. Aber mehr dann auch nicht. Alles andere wäre, meiner Meinung nach, umsonst.


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MEDALMEDAL

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PostPosted: Fri, 8. May 15, 21:17    Post subject: Reply with quote Print

Rock Man Zero wrote:
Ich will dir dein Vorhaben nicht ausreden oder schlecht machen. Ganz im Gegenteil. Du hast meinen Respekt, dass du dir so viel aufbürden willst.
Aber ist das nicht etwas zu viel des Guten? Es gibt kaum noch Schreiber, und Kommentatoren finden sich auch nicht mehr ein. Wer weiß, wie viele Personen hier wirklich noch mitlesen. In meinen Augen wäre es sinnvoller die Liste zu aktualisieren. Aber mehr dann auch nicht. Alles andere wäre, meiner Meinung nach, umsonst.


Nun ja, mann sollte ja nie die Flinte ins Korn schmeissen. Auch wenn jetzt die Kreativzone eine nicht so hohe Lesefrequenz wie vor anderthalb Jahren hat, könnte es sich ja doch bald ändern.
Die meisten X-Spieler vermissen das alte X-Universum...
Ich denke viele werden sich mit den X-Geschichten wieder in alte Zeiten zurücklesen wollen...da schließe ich mich nicht aus.
Zumal es ja doch eine Menge Geschichten sind, die ja auch chronologisch zu den Spielen geschrieben wurden.
Gib Boro Pi lieber Mut und Zuspruch...auch wenn es eine Weile dauern wird, es wird sicherlich nicht umsonst sein.
Auch eine Romanfortsetzung von Helge wird es nun so schnell nicht geben.
Wir wollen ja Helge auch nicht unter Druck setzen. Er soll sich soviel Zeit zum schreiben nehmen wie er will. Ich glaube keiner möchte ihn jetzt mehr unter Zeitdruck bringen, denn das wäre jetzt bestimmt das schlechteste für "Ihn" und "Uns".
Ich bin da ganz zuversichtlich....alles wird gut....auch im X-Universum....hoffe ich Wink


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PostPosted: Fri, 8. May 15, 23:50    Post subject: Reply with quote Print

Na... alles wird gut? Das hat hier leider noch nie geklappt, im Gegenteil, es ist seit Jahren bergab gegangen, bis dann der Failbirth Overkill hier dem Forum den Rest gegeben hat.

Ist leider so...

Ob da jemals wieder Leben reinkommt? Keine Ahnung, Ich fühl mich hier langsam als letzter Schreiber Mohikaner. Sad

Ist ja auch nicht besonders motivierend mehr, man kriegt ja nur noch null feedback. Leider.

Zurück zum topic.

Ich kann ganz genau sagen, wann und warum ich hier mit dem schreiben angefangen hab. Mich hat die Story von X2 so geärgert und das ich da diesen eindimensionalen, selbstlosen, blassen Julian als Charakter in einer ebensolchen story zu spielen hatte. Alles war so klinisch sauber... neeeee Shocked

Der einzige Lichtblick war die Nervensäge Mi Ton in der TP Mission Wink

Aber meckern ist ja immer leicht und billig, also dachte ich mir, frisch ans Werk und "Götterdämmerung" war geboren. Natürlich kamen dann die Einwände, das das ja so weit von den Vorgaben von Helges Büchern weg wäre. Es dauerte etwas, bis man dem Letzten klar gemacht hatte, das ja genau diese "Alternative Realität" mein Ansinnen war. Ich wollte immer ein viel "realistischeres" Universum, wo die Charaktäre eben selbstsüchtig, hinterhältig, habsüchtig, gemein und vor allem eben nicht so seifensaubere Helden sind. Und dann natürlich ein Universum voller durchgeknallter Lebensformen.... also wie ich immer sagte, das einzige was mit Helges Büchern gleich ist, sind die Namen der Spezies.

Daraus entsand dann als zwangsläufige Konsequenz ja der unsterbliche Unglücksrabe des Universums Ray Bangs. Wink


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Boro Pi
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PostPosted: Sat, 9. May 15, 08:36    Post subject: Reply with quote Print

Rock Man Zero wrote:
Aber ist das nicht etwas zu viel des Guten? Es gibt kaum noch Schreiber, und Kommentatoren finden sich auch nicht mehr ein. Wer weiß, wie viele Personen hier wirklich noch mitlesen. In meinen Augen wäre es sinnvoller die Liste zu aktualisieren. Aber mehr dann auch nicht. Alles andere wäre, meiner Meinung nach, umsonst.

Die Frage nach der Sinnhaftigkeit kam mir durchaus. Sie ist einer der Gründe, weshalb ich wöchentlich nur ca. eine Stunde für dieses Projekt abzweige und nicht mehr. Da sehe ich durchaus andere Dinge, für die ich meine Zeit verwenden kann.
Allerdings habe ich schon die Hoffnung, dass ein Sinn darin liege mag. Die zahlreiche Schreiber von früher sind weg. Im Detail aus sehr unterschiedlichen Gründen, dennoch werden sie wohl alle nicht wiederkommen. Daran lässt sich wenig ändern. Hoffnung liegt, wenn überhaupt, bei den Neulingen. Doch denen würde sofort die Lust vergehen, wenn sie sehen, wie stiefmütterlich dieser Bereich des Forums behandelt wird. Dass sich so himmelschreiend offensichtlich niemand für ihre Geschichten zu interessieren scheint.
Lust sich zu beteiligen können sich nur bekommen, wenn sie sehen, dass die Story-Übersicht betreut wird, und wenn sie sich in andere Geschichten einlesen können, die ihre Faszination und Begeisterung weckt. Dafür aber brauchen sie eine Orientierung. Sonst müssen sie wahllos nach Titeln und ihnen im Zweifelsfrei unbekannten Autorennamen auswählen. Es ist nicht wahrscheinlich, dass sie dabei auf Anhieb Geschichten finden, die ihnen zusagen. Daher muss man ihnen eine andere Hilfe der Orientierung bieten. Auch diese ist in ihrer Wirkung begrenzt, das ist mir bewusst und ich denke noch über ein möglich sinnvolles System nach, nach dem ich die Geschichten sortieren kann. Aber trotzdem wird es hoffentlich eine nützliche Hilfestellung sein.

Boro


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PostPosted: Sat, 9. May 15, 12:34    Post subject: Reply with quote Print

4of25[FUP] wrote:
[...] Mich hat die Story von X2 so geärgert und das ich da diesen eindimensionalen, selbstlosen, blassen Julian als Charakter in einer ebensolchen story zu spielen hatte. Alles war so klinisch sauber... neeeee Shocked

Der einzige Lichtblick war die Nervensäge Mi Ton in der TP Mission Wink [...]

Ich halte es da mit Portal und Portal 2: Die Protagonistin sagt gar nichts, damit sich der Spieler in die Figur besser einfühlen kann. So ist über Chell (die Protagonistin von Portal), nichts bekannt außer ihr Vorname. Das kann man jetzt blass und eindimensional nennen (selbstlos ist übrigens was anderes), oder man kann es als Chance sehen, sich den Charakter selbst vorzustellen.

Außerdem: War Kyle Brennan denn anders? Ich muss zwar gestehen, dass ich X: BtF nie durchgespielt habe (ich habe den Fehler gemacht, mit X-T anzufangen und dann in X-BtF die Sektor- und Galaxiekarte vermisst), aber soweit wie ich gekommen bin (ca. 2 Stunden) hatte ich nicht den Eindruck, dass er sich von Julian unterscheidet (wie der Vater so der Sohn), außer dass er zurück zur Erde will.


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PostPosted: Sat, 9. May 15, 14:32    Post subject: Reply with quote Print

HashtagMC wrote:
4of25[FUP] wrote:
[...] Mich hat die Story von X2 so geärgert und das ich da diesen eindimensionalen, selbstlosen, blassen Julian als Charakter in einer ebensolchen story zu spielen hatte. Alles war so klinisch sauber... neeeee Shocked

Der einzige Lichtblick war die Nervensäge Mi Ton in der TP Mission Wink [...]

Ich halte es da mit Portal und Portal 2: Die Protagonistin sagt gar nichts, damit sich der Spieler in die Figur besser einfühlen kann. So ist über Chell (die Protagonistin von Portal), nichts bekannt außer ihr Vorname. Das kann man jetzt blass und eindimensional nennen (selbstlos ist übrigens was anderes), oder man kann es als Chance sehen, sich den Charakter selbst vorzustellen.

Außerdem: War Kyle Brennan denn anders? Ich muss zwar gestehen, dass ich X: BtF nie durchgespielt habe (ich habe den Fehler gemacht, mit X-T anzufangen und dann in X-BtF die Sektor- und Galaxiekarte vermisst), aber soweit wie ich gekommen bin (ca. 2 Stunden) hatte ich nicht den Eindruck, dass er sich von Julian unterscheidet (wie der Vater so der Sohn), außer dass er zurück zur Erde will.


Nee Kyle war net besser, XT hatte ja eigentlich gar keine story und beim dritten Anlauf hat mich der blasse Charakter, der einfach so supernett und sich immer brav ans System hält und immer brav hüpft wenn Dan und Co das so wollen nur noch genervt. Und du siehst die Ansprüche sind halt recht unterschiedlich, ich kann mich gerade mit nichtssagenden Chars so gar nicht identfizieren. Ausserdem hat man ja nie wirklich diew Wahl eine Entscheidung zu treffen denn die story zwingt einen ja von a nach zu c...

Das habe ich dann für den X2P mod dann auch abgestellt, dort hat man die Wahl zwischen verschiedenen Wegen und muss dann halt mit den Konsequenzen leben. Eine Serie die da immer z. B. eine Stärke hatte ist Fallout.

Aber das besonders positive ist ja.. endlich wieder Leben hier im Forum.


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PostPosted: Sat, 9. May 15, 14:43    Post subject: Reply with quote Print

4of25[FUP] wrote:
[...] Ausserdem hat man ja nie wirklich diew Wahl eine Entscheidung zu treffen denn die story zwingt einen ja von a nach zu c [...]

Man kann die Story auch komplett ignorieren, sich freuen, dass Ban Danna einen aus dem Gefängnis geholt hat, und einfach machen was man will. Innerhalb der Storyline hat man tatsächlich keine Freiheit, aber wenn man die erste Mission (Zum TerraCorp HQ fliegen) einfach sein läßt, kann man Danna, Kho & Co einfach links liegen lassen.


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